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 Eingeschlossen von Ukraine und Rumänien hat die Republik Moldau (bzw. Moldawien), mehrheitlich von Rumänen bevölkert, eine wechselvolle Geschichte erlebt, die in letzter Zeit zuvörderst zwei Minderheiten mitgeformt haben: die Gagausen, ein Turkvolk, das sich aber mehrheitlich zum Christentum bekennt, hat eine autonome Republik im Süden der Moldau, Gagausien, und die Russen, die in Transnistrien leben, das heute zur Gemeinschaft nicht anerkannter Staaten gehört und, wie diese Umschreibung seines Status bereits andeutet, ein ständiger Konfliktherd ist.
Obgleich sie seit 1991 unabhängig ist, hat Moldawien vom Tourismus noch nicht wirklich profitiert. Doch besitzt die Hauptstadt Khischinau und andere Landesteile bemerkenswerte Sehenswürdigkeiten, die ihrer Entdeckung harren...
Unweit von Khischinau liegt Cricova - bekannt ist dieser Ort wegen seines unterirdischen Stollensystems mit einer der größten Weinsammlungen der Welt. Aufgrund seiner Ausdehnung und Bedeutung wird es auch oft als unterirdische Stadt bezeichnet und ist eine Touristenattraktion, vergleichbar den Champagnerkellereien der Champagne. Im unterirdischen Labyrinth mit 120 km langem Stollensystem werden lediglich die Hälfte der Stollen zur Weinlagerung genutzt. In einem Teil befinden sich Degustierräume. Die unterirdischen Straßen sind nach den Weinen benannt, die in ihnen gelagert werden: Cabernet Sauvignon, Merlot, Chardonnay etc. Für Weinliebhaber sicherlich ein unvergessliches Erlebnis!
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